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Serie - Das alltagstaugliche Pferd Teil 2 - Fohlenalter
Geschrieben von: Bettina Viehöfer, Karin Schweiger   

Ich hole beim Thema „alltagstaugliches Pferd“ sehr weit aus, denn meiner Meinung nach werden die Weichen für eine Alltagstauglichkeit bereits im Fohlenalter gelegt. Die Erfahrungen, die ein Fohlen in seinen ersten Lebenstagen und Wochen macht, sind prägend für das spätere Leben.

Es ist also wichtig, das Fohlen rechtzeitig, und das heißt bevor es zu große eigene Kräfte entwickelt, an Halfter und Führstrick zu gewöhnen, an Berührungen durch den Menschen und ans Aufheben der Hufe. Im späteren Leben des Pferdes werden Ihnen alle Hufschmiede für diese Mühe, die Sie sich gemacht haben, dankbar sein. Nichts ist schlimmer als ein Fohlen, welches zwar kostengünstig, aber ohne Erziehung aufgewachsen ist!!

Andererseits stellt sich die Frage, inwieweit man als Mensch in diese Entwicklungsphase eingreifen darf. Ich denke hierbei an Decken für Fohlen, ständiges Anbinden und Putzen, ständiges Trennen von der Mutter und von der Herde.

  • Wie sehen die Züchter unter uns das?
  • Was sind Eure eigenen Erfahrungen?
  • Wie gehen große Züchter, etwa mit zehn oder mehr Fohlen, bei der Erziehung vor? Ist ja auch alles eine Zeitfrage.
  • Was ist von der vor einigen Jahren mal sehr propagierten „Frühprägung“ auf den Menschen zu halten?

Hier gehts zur Diskusion!

 
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