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BADEN RACING: Sensationserfolg für Namos in der Silbernen Peitsche am zweiten Tag des FRÜHJAHRSMEETINGS 

Iffezheim, 1. Juni 2019 – Mit einer Sensation endete das Hauptereignis am zweiten Tag des FRÜHJAHRSMEETING (30. Mai bis 2. Juni) auf der Galopprennbahn Baden-Baden · Iffezheim. Der 16,2:1 – Außenseiter Namos gewann vor 11.200 begeisterten Zuschauern den PREIS DER ANNETTE HELLWIG-STIFTUNG – SILBERNE PEITSCHE, ein Gruppe III-Rennen über 1.200m mit einem Preisgeld von 55.000 Euro. Damit ist eine der wichtigsten Sprinterprüfungen Deutschlands überraschenderweise im Land geblieben, denn Namos wird in Hannover von Dominik Moser trainiert, Besitzerin ist Petra Stuckel, Züchter das Gestüt Brümmerhof.

Die meisten Wetter hatten mit einem Erfolg des französischen Gasts The Right Man gerechnet und lange sah es auch nach einem Favoritensieg aus. Doch dann zog Namos mit Wladimir Panov im Sattel innen immer stärker an und an dem Gruppe I-Sieger vorbei. Dessen Trainer Didier Guillemin sagte: „Der Boden war etwas zu fest für ihn und er mag es nicht so heiß. Er ist ein Winterpferd, wir lassen ihn im Sommer nie laufen. Der Besitzer mag Baden-Baden sehr und wollte hier starten. Der Sieger ist aber ein tolles Pferd.“

Nach 40 Jahren das erste Pferd

Namos ist das erste Pferd der Verwaltungsangestellten Petra Stuckel: „Ich besuche schon seit 40 Jahren die Rennen in Hannover und jetzt in Berlin, ich dachte, es sei an der Zeit, selbst mal ein Pferd zu kaufen.“ Ihr Pferd läuft unter dem Namen Stall Namaskar: „Das ist ein Yoga-Gruß und ich liebe Yoga.“ Für Trainer Moser war es nach Artistica 2017 der zweite Erfolg in diesem Rennen: „Namos hatte früh viel Talent gezeigt. Allerdings war er 2018 noch so pummelig wie sein Trainer“, scherzte Moser, der gerade mit Sprintern seine größten Erfolge feiert.

Züchterehepaar Julio und Gregor Baum feuerten den Sieger lautstark von der Baden Racing Members Lounge an. „Ich habe geheult vor Freude und ärgere mich überhaupt nicht, dass wir Namos nicht behalten haben“, so Gregor Baum. „Wir verkaufen Hengste und das ist eine tolle Werbung für Brümmerhof.“

Preciosa steigert ihren Wert gewaltig

Eine imposante Siegerin hat auch das KRONIMUS DIANA TRIAL, ein mit 25.000 Euro dotiertes Listenrennen für dreijährige Stuten über 1.800m, gesehen. Die von Roland Dzubasz trainierte Preciosa (Siegquote 8:1) überrollte das Elfer-Feld von außen und gewann leicht mit zwei Längen Vorsprung vor Freedom Rising und Ismene. Im Sattel saß der seit Wochen in Hochform reitende Bauyrzhan Muzarbayev: „Sie ist eine tolle Stute, sie war beim Debüt ja schon direkt erfolgreich. Heute hat sie sich nochmal gesteigert.

Besitzer und Züchter der Stute ist das Gestüt Görlsdorf, das Preciosa am Freitag auf der BBAG Frühjahrsauktion verkaufen wollte. „Wir hätten sie für 61.000 Euro verkauft, am Ende scheiterte es an 1.500 Euro“, sagte Niko Lafrentz von Görlsdorf. „Seit Sea The Moon haben wir uns geschworen, dass wir seine Nachkommen, die wir auf der Auktion nicht verkaufen können, behalten. Und so machen wir das jetzt auch mit Preciosa.“

Ihren Wert hat die Stute durch diesen Erfolg jetzt um ein mehrfaches gesteigert. Als nächste Station ist nun ein Start in einem Gruppe-Rennen in Frankreich denkbar. Der Vater von Preciosa, Sea The Moon, fand als Jährling keinen Käufer, gewann 2014 hochüberlegen das Deutsche Derby und ist nun ein sehr erfolgreicher Deckhengst im englischen Newmarket.

Gemeindederby an Hügelsheim

Der zweite Renntag des Meetings stand ganz im Zeichen des Landkreises Rastatt und der Gemeinden, die sich auf der Rennbahn präsentierten. Der neue Landrat Toni Huber war erstmals in seiner neuen Funktion zu Gast und verfolgte gespannt das Badener Gemeinde Derby. In diesem Jahr siegte die Gemeinde Hügelsheim. Das Spargeldorf hatte den fünfjährigen Mockingjay zugelost bekommen, der den Ausgleich III über 1.600m gewann. Trainer ist Marco Angermann, Siegreiter ebenfalls Wladimir Panov. Für die Gemeinde gab es neben dem Ruhm 300 Freikarten.

BADEN RACING: Alle Zeichen auf „Grün“ für das FRÜHJAHRSMEETING

Iffezheim, 21. Mai 2019 – Das FRÜHJAHRSMEETING vom 30. Mai bis 2. Juni kann kommen: Die Rennbahnprüfungskommission des Galopper-Dachverbands Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen DVR hat das Geläuf der Galopprennbahn Baden-Baden · Iffezheim genau geprüft und für gut befunden. „Wir haben viel Lob für unsere Anstrengungen bekommen“, sagtGeschäftsführerin Jutta Hofmeister vom Rennveranstalter Baden Racing.

Unter dem Vorsitz von Dirk Hartung prüfte die Kommission, zu der auch Susanne Putensen vom Hamburger Rennverein, Rennleitungschef Frank Becker und Trainer Gerald Geisler gehörten, Geläuf, Startmaschinen, Führ- und Absattelring, Dopingbereich, Gastställe und die Waage. In dem Bericht heißt es unter anderem: „Das Geläuf präsentierte sich dieses Jahr wiederum besser als im Vorjahr. Die Oberfläche ist sehr plan und gleichmäßig bewachsen. Größere Unebenheiten sind nicht vorhanden.“

Über den Winter hat Baden Racing den „Rastatter Bogen“ auf der „Neuen Bahn“ komplett saniert. Hierzu schreibt die Kommission: „Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, der Unterschied zwischen altem und neuem Geläuf ist kaum sichtbar.“ Um die Trittfestigkeit der neuen Spur zu testen, empfahl die Kommission einen Probegalopp. „Sollte die Spur noch nicht standhalten, ist hier zum Rennen auszustecken. Zur GROSSEN WOCHE sollte das Geläuf auf alle Fälle in ganzer Breite brauchbar sein.“

Neben viel Lob gab die Kommission dem Team von Rennplatz-Verwalter Heinrich Sievert auch noch ein paar Hausaufgaben auf den Weg, die bis zum ersten Renntag am 30. Mai erledigt werden müssen: Dazu zählt das Auffüllen des Übergangs am Iffezheimer Bogen sowie die Reparatur von defekten Railteilen. Doch das Fazit ist klar: Baden Racing ist bereit für den Saisonauftakt im 161. Jahr der Galopprennbahn Baden-Baden · Iffezheim.

BADEN RACING: Tag des Landkreises und der Gemeinden beim FRÜHJAHRSMEETING

Iffezheim, 13. Mai 2019 – Eine vom Rennveranstalter Baden Racing in Auftrag gegebene Studie belegt die Wirtschaftskraft der Galopprennbahn Baden-Baden · Iffezheim in eindrucksvollen Zahlen: „Wir generieren pro Renntag 1,2 Millionen Euro Wertschöpfung für die Region“, sagt Baden Racing-Geschäftsführerin Jutta Hofmeister. „Die Rennbahn ist von großer Bedeutung für die Region, aber auch umgekehrt wird ein Schuh daraus – wir brauchen die Mitarbeit und Einbindung durch die Region.“

Deshalb steht der Samstag (1. Juni), der zweite Renntag des FRÜHJAHRSMEETING vom 30. Mai bis zu 2. Juni, ganz im Zeichen der Region: Der „Tag des Landkreises und der Gemeinden“ bietet dem Landkreis Rastatt und den umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, sich auf dem Rennplatz den Besuchern zu präsentieren und Werbung für sich zu machen. Im Badener Gemeinde Derby treten die Kommunen dann im freundschaftlichen Wettstreit gegeneinander an – mit im Vorfeld zugelosten Pferden. Die Siegergemeinde gewinnt 300 Freikarten an einen Renntag für ihre Bürger.

Sprinter und Stuten im Mittelpunkt

Sportlich richtet sich der zweite Renntag zum einen an die Sprinter: Der PREIS DER ANNETTE HELLWIG STIFTUNG – SILBERNE PEITSCHE (Gr. III) über 1.200m ist eines der wichtigsten deutschen Rennen über diese kurze Distanz. Zum anderen stehen die dreijährigen Stuten im KRONIMUS DIANA TRIAL, einem Listenrennen über 1.800m, im Fokus. Zehn Rennen sind ausgeschrieben, der erste Start erfolgt um 13:30 Uhr, Platzeröffnung ist um 12 Uhr.

Über Baden Racing
Baden Racing unter der Leitung von Präsident Dr. Andreas Jacobs ist seit 2010 der führende Veranstalter von Galopprennen in Deutschland. Baden Racing führt drei Meetings mit insgesamt elf Renntagen durch – das FRÜHJAHRS-MEETING Ende Mai, die GROSSE WOCHE Ende August und das SALES & RACING FESTIVAL im Oktober. Auf der Galopprennbahn in Iffezheim werden seit 1858 Galopprennen veranstaltet.

Geschäftsführerin: Jutta Hofmeister 07229 – 187 0 www.baden-racing.com
Pressekontakt: Peter Mühlfeit presse@baden-racing.com +49 017617229 315

WEG Tryon: Deutsches Springreiter-Team benannt

Blum, Dreher, Ehning, Klaphake und Tebbel starten in den USA

Warendorf (fn-press). Der Springausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat das Team für die Weltreiterspiele (WEG) in Tryon/USA benannt.

Vier Teamreiter und -pferde sowie ein Reservepaar darf das DOKR in die USA schicken. Dies sind (in alphabetischer Reihenfolge): Simone Blum (Zolling) mit DSP Alice, Marcus Ehning (Borken) mit Pret a Tout oder Comme il faut, Laura Klaphake (Steinfeld) mit Catch me if you can OLD sowie Maurice Tebbel mit Chaccos‘ Son oder Don Diarado. Reservist ist Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) mit Berlinda.

„Grundlagen der Nominierung sind neben der erbrachten Leistung in dieser Saison eine optimale Vorbereitung und Leistungsperspektive für die WEG. Der Start eines Pferdes wenige Tage vor den Weltreiterspielen beim internationalen Springturnier in Calgary fällt aus Sicht des Springausschusses nicht darunter. Das haben wir bei der Nominierung berücksichtigt“, sagte Bundestrainer Otto Becker.

Alle Informationen über die Weltreiterspiele (11. bis 23. September) sowie die vollständige Longlist Springen finden Sie hier: www.pferd-aktuell.de/weg2018

Trauer um Hans Günter Winkler

Der Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) trauert um sein Ehrenmitglied Hans Günter Winkler. Deutschlands populärster Springreiter starb im Alter von 91 Jahren.

Hans Günter Winkler war der erfolgreichste Springreiter aller Zeiten. Von seinen sechs Olympia-Teilnahmen kehrte „HGW“ jedes Mal mit einer Medaille zurück, fünf Mal war es die goldene. Legendär ist sein Olympiasieg 1956 in Stockholm geblieben, als er verletzt im Sattel saß und ihn seine Stute „Halla“ zum Sieg trug. 1996 stiftete Hans Günter Winkler den Halla Wanderpreis, der alljährlich beim CHIO Aachen am abschließenden Turniersonntag an den Besitzer des besten Pferdes des Turniers verliehen wird. Winkler startete in mehr als 100 Nationenpreisen für Deutschland.

Die Geschichte seiner Erfolge ist untrennbar mit Aachen verbunden: 1955 errang er hier einen seiner zwei Einzelweltmeister-Titel. Dreimal konnte er den Großen Preis von Aachen gewinnen (1954, 1957, 1969). Hier begann 1948 seine einzigartige Karriere, hier endete sie auch: 1986 verabschiedete er sich vom aktiven Springsport, seine letzte Ehrenrunde dreht er beim traditionellen „Abschied der Nationen“ in der Aachener Soers, seinem „Wohnzimmer“, wie er selber das Hauptstadion stets nannte. 2016 kehrte er beinahe 90-jährig noch einmal auf den Rasen des Hauptstadions zurück: Beim CHIO Aachen wurde er mit einer großen Gala geehrt. Dass er jedes Jahr von der Tribüne den Sport verfolgte, war ihm eine Selbstverständlichkeit. „Es ist eine Ehre, diesen großartigen Sportsmann gekannt zu haben“, sagte ALRV-Präsident Carl Meulenbergh. Wie kein Zweiter habe Winkler für Erfolg als Ergebnis von Wille, Leidenschaft und Einsatzbereitschaft gestanden. „Mit ihm haben wir nicht nur eine Legende und den prominentesten Botschafter unseres Sports verloren, sondern auch einen großen Freund des Aachener Turniers“, so Meulenbergh.

Bereits 1954 wurde Winkler für außergewöhnliche Verdienste um den Pferdesport und den CHIO Aachen der Goldene Ring des Aachen-Laurensberger Rennvereins verliehen. Über den CHIO Aachen sagte er einst, das Turnier sei „wie eine italienische Oper, voller Liebe, Dramen und Leidenschaft“. Mit Hans Günter Winkler hat sich einer der größten Stars von der Bühne verabschiedet.

Pferde-Sommer auf der Eurocheval

Rassevielfalt hautnah erleben / Wild West Feeling / Fahrsicherheits-Parcours direkt ausprobieren / Erstmals Abendveranstaltung am Vorabend mit Uta Gräf
Offenburg. Vom 26. bis 29. Juli liegt das Augenmerk aller Pferdeliebhaber wieder auf der Eurocheval bei der Messe Offenburg. Gerade die Kombination aus Open-Air und Indoor Veranstaltung macht den besonderen Flair von Süddeutschlands größter Pferdemesse aus, bei der die unterschiedlichen Pferderassen hautnah in den täglichen Shows und bei den Züchtern zu erleben sind.

Der Wilde Westen hält auch in Offenburg Einzug. Denn in Zusammenarbeit mit der Deutschen Quarter Horse Association wurde ein vielseitiges Programm der unterschiedlichen Disziplinen für den Vorführring West geplant. So wird die Cutting Queen Ute Holm nützliche Tipps geben. Tägliche Cowboy-Battles lassen den Atem stoppen und die Besucher können beim Western-Testreiten selbst einmal Hand anlegen und das Westernreiten ausprobieren. Darüber hinaus wird das Reining präsentiert. In dieser ausschließlich im Galopp gerittenen Disziplin zeigen Gabi Resch und Sandra Rohde wie von Pferd und Reiter eine vorgeschriebene Abfolge von mehreren Manövern demonstriert wird. Am Samstag um 16 Uhr wird im Vorführring West zudem eine große Line Dance Mitmachaktion gestartet. Die Linedance Friends Neuried laden dazu ein, sich mit farbenfrohen und lässigen Western-Outfits an dem Gruppen-Event zu beteiligen. Profis sowie Anfänger sind dazu eingelanden.

Im Freigelände Süd widmet sich die Eurocheval dem Schwerpunkt Fahrsicherheit. Denn die Frage wie man mit dem Pferdeanhänger sicher zum Turnier kommt, ist für die Turnierteilnehmer von Bedeutung. Der sichere Umgang mit Pferdeanhängern will gelernt sein, damit keine Sicherheitsrisiken entstehen. Täglich bietet die Eurocheval den Messebesuchern dazu ein kostenloses Fahrsicherheitstraining an. Theorie und Praxis bringt Jürgen Anselment als Trainer vor Ort zusammen, so dass der Besucher kompakt informiert wird.

Bei der Eurocheval gibt es für die großen sowie für die kleinen Pferdeliebhaber ein umfangreiches Programm. Nach dem großen Erfolg der reitpädagogischen Betreuung auf der vergangenen Veranstaltung, wird das „FEBS®-Angebot“ für Kinder zwischen 3 bis 9 Jahren auch zu der diesjährigen Eurocheval viele Anhänger finden. FEBS® steht dabei für die reitpädagogische Betreuung nach Dell’mour® und bietet mit fantasievollen, erlebnisreichen, bewegungsaktiven und spielerischen Gruppenstunden ein ganz besonderes Highlight für die Kinder. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen zum FEBS® Reitkindergarten können online unter www.eurocheval.de/de/euroecheval_reitkindergarten erfolgen.

Abendveranstaltung am Mittwoch vor der Eurocheval
Am Mittwochabend vor der Eurocheval findet erstmals ein besonderes Programm für Besucher im terra-tex® Ring statt. Mit der Pre-Night werden Uta Gräf, Stefan Schneider und ihr Team die Besucher begeistern. Feines Reiten, auf motivierten Pferden ist ihr Credo. Vom Sattel aus wird Uta Gräf ihr Ausbildungskonzept demonstrieren. Die Trainerin gehörte selbst fünf Jahre lang dem Bundeskader an und hat mit ihrem Hengst „Le Noir“ Erfolge auf Grand Prix Ebene gefeiert. Stefan Schneider, ein Verfechter der einhändigen Reitweise und Meister im Working-Equitation baut auf Stimmkommandos und Körpersprache auf.
Uta Gräf und Stefan Schneider werden einen Vergleich der klassischen Dressur und Working Equitation anhand eines Trailparcours zeigen und die hohe Kunst des „feinen Reitens“ demonstrieren und damit am Vorabend der Eurocheval ein besonderes Angebot für die Besucher bieten.

Zwei kostenfreie Busshuttle
Zur Eurocheval werden zwei kostenfreie Busshuttle im Einsatz sein. Zum einen wird ein Busshuttle zwischen dem Hauptbahnhof und dem Messegelände im 20-Minuten-Rhythmus pendeln. Und zum anderen wird ein zweiter Busshuttle die Messebesucher, die am Park + Ride ihr Fahrzeug abstellen, bequem zum Messe-Eingang bringen.

Messe-Eintritt inklusive TOP Schau
Auch für 2018 wird der Besuch der täglichen TOP Schau im Eintrittspreis enthalten sein. Vergünstigte Eintrittskarten zur Eurocheval sind im Vorverkauf unter www.eurocheval.deoder an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich (VVK Erwachsene 12 EUR, VVK Kinder 6-15 Jahre 6 EUR). Tickets zur Pre-Night sowie zur Gala-Schau sind ebenfalls online buchbar.

160 Jahre Galopprennen in Iffezheim

Baden Racing: 160 Jahre Galopprennen in Iffezheim – Saison 2018 startet mit dem FRÜHJAHRS-MEETING Ende Mai

Iffezheim, 9. April 2018 – Galopprennen gehören zu den ältesten organisierten Sportarten in Deutschland, die Anfänge gehen weit in das 19. Jahrhundert zurück. Vor 160 Jahren wurde die Galopprennbahn Baden-Baden – Iffezheim vor den Toren des Schwarzwalds gegründet. „Es ist kein großes rundes Jubiläum, aber doch Anlass genug, die Geschichte und die Zukunft der Rennen hier zu feiern“, sagt Baden Racing-Geschäftsführerin Jutta Hofmeister vor dem Beginn der Galoppsaison 2018. „Wir werden das gezielt verteilt über das gesamte Rennjahr tun.“

Am 5. September 1858 gewann die Stute Amazone das erste Rennen in Iffezheim, sie hatte allerdings keine Gegner. Aus drei Renntagen bestand das Eröffnungs-Meeting, Höhepunkt war damals wie heute der GROSSE PREIS VON BADEN, der seit 2011 unter dem Patronat des Schweizer Uhrenmachers Longines steht.

Der französische Pächter der Spielbank Baden-Baden, Edouard Bénazet, hatte die Rennbahn in Iffezheim bauen lassen, um den illustren Gästen der Kurstadt auch am Nachmittag einen Zeitvertreib zu bieten. 1872 übernahm der Internationale Club die Organisation der Rennen, seit 2010 ist Baden Racing unter der Führung von Präsident Dr. Andreas Jacobs der Veranstalter.

Drei Meetings mit zwölf Renntagen

2018 gibt es wieder drei Meetings mit insgesamt zwölf Renntagen. Baden Racing ist der wichtigste Galoppveranstalter in Deutschland – mit einem Dutzend Gruppe-Rennen aus sportlicher Sicht, mit einem Jahreswettumsatz von 5,89 Millionen Euro 2017 aber auch wirtschaftlich. Mehr als 100.000 Menschen haben die Rennen im Vorjahr verfolgt.

Den Auftakt macht das viertägige FRÜHJAHRS-MEETING, das es seit 1972 gibt, von Mittwoch, 30. Mai, bis Sonntag, 3. Juni. Ein besonderer Höhepunkt ist die Championats-Ehrung der besten Aktiven, Besitzer und Züchter 2017 im Spielcasino Baden-Baden. Die GROSSE WOCHE mit insgesamt sechs Renntagen läuft von Samstag, 25. August, bis Sonntag, 2. September. Den Saison-Abschluss macht wie immer das jüngste Meeting – das 2004 ins Leben gerufene SALES & RACING FESTIVAL vom 19. bis 21. Oktober mit Rennen am Freitag und Sonntag.

Über Baden Racing
Baden Racing unter der Leitung von Präsident Dr. Andreas Jacobs ist seit 2010 der führende Veranstalter von Galopprennen in Deutschland. Baden Racing führt drei Meetings mit insgesamt zwölf Renntagen durch – das FRÜHJAHRS-MEETING, die GROSSE WOCHE und das SALES & RACING FESTIVAL. Auf der Galopprennbahn in Iffezheim werden seit 1858 Galopprennen veranstaltet.

Tangstedter müssen künftig 150 Euro Pferdesteuer zahlen

Gegner sind sich einig: Der Abwehrkampf geht weiter

Tangstedt (fn-press). Die Pferdefreunde Tangstedts hatten am Mittwochabend zum wiederholten Mal alle Kräfte mobilisiert und eine Demonstration organisiert, um die Gemeindevertreter der schleswig-holsteinischen Kommune doch noch von ihrem Vorhaben abzubringen. Vergeblich. Die Abgeordneten stimmten dafür, dass Pferdehalter in Tangstedt ab dem 1. Juli 2017 150 Euro jährlich pro Pferd zahlen müssen. Doch die Gegner der Steuer sind sich einig: Der Abwehrkampf geht weiter. „Die Signale der neuen Landesregierung stimmen uns positiv, dass es eine klare Position gibt, den Sport nicht zu besteuern. Es soll das kommunale Abgabengesetz entsprechend geändert werden“, erklärt FN-Vizepräsident Dieter Medow.

Es hatte sich bereits Ende September abgezeichnet, dass sich die Tangstedter Gemeindevertretung nicht von ihrem Vorhaben abbringen lassen würde, künftig eine Pferdesteuer zu erheben. Die Betroffenheit war auch nach der endgültigen Abstimmung deutlich zu spüren, denn die Abgabe gefährdet die Existenz der Betriebe.

Doch auch nach der Entscheidung sind sich die Betroffenen einig: Nun gilt es, die Kommunalpolitiker durch intensive Überzeugungsgespräche von der Abschaffung der Pferdesteuer zu überzeugen. Das hatte es zum Beispiel in der hessischen Gemeinde Weißenborn gegeben, die im vergangenen Jahr trotz verabschiedeter Pferdesteuer-Satzung ihre Entscheidung für die Abgabe rückgängig machte. Denn es hatte sich gezeigt, dass die Erhebung der Steuer nicht wirtschaftlich war. Das erhofft man sich nun auch in Norddeutschland: „Tangstedt muss ein Einzelfall bleiben, dafür müssen wir kämpfen. Wir werden die Unterstützer des Pferdes weiter bündeln“, betonte Matthias Karstens, Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein.

Die jahrelangen Verhandlungen über die Einführung der Pferdesteuer haben den sozialen Frieden der 6400-Seelen-Gemeinde empfindlich gestört. Dieter Medow, Vorsitzender des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), sagte: „Wir stehen hinter den Tangstedtern und hoffen sehr, dass der soziale Riss in der Kommune, den wir hier bei der Pferdesteuer-Demo erlebt haben, nicht auf viele Jahre das Miteinander in Tangstedt zerstört. Das sollte sich keine Gemeinde Schleswig-Holsteins antun.“ Die Fülle von Argumenten gegen die Steuer, die in zahlreichen Gesprächen mit den Kommunalpolitikern immer wieder auf den Tisch kamen, ist eindeutig. So ist die Abgabe ein Verstoß gegen das Sportfördergebot des Landes Schleswig-Holstein. Der Reitsport ist die erste Sportart, die besteuert wird. Die Pferdesteuer würde sich primär gegen Frauen und junge Menschen richten, die diese Sportart mehrheitlich ausüben. Der Pferdesport holt Kinder und Jugendliche vom Fernseher weg, sie treiben Sport, lernen Verantwortung für ein ihnen anvertrautes Tier zu übernehmen und betätigen sich sinnvoll. „Wir können uns nicht vorstellen, dass das so sportfreundliche Land Schleswig-Holstein mit dieser Steuer leben kann“, sagte Medow. Auch wenn die Argumente in der Kommunalpolitik Tangstedts bisher nicht die erhoffte Wirkung erzielten, ist sich Dieter Medow sicher: „Alle Pferdefreunde Schleswig-Holsteins halten als Macht zusammen und werden vor Ort den anderen Kommunen vermitteln, wie wertvoll es ist, das Pferd in der Kommune zu fördern und zu halten, anstatt es abzuschaffen.“ jbc

„Super Sunday“ als Finale der GROSSEN WOCHE Baden-Baden

Baden Racing: „Super Sunday“ als Finale der GROSSEN WOCHE Baden-Baden – Elf Pferde im 144. Longines Grosser Preis von Baden
Iffezheim, 1.09.2016 – Die GROSSE WOCHE Baden-Baden auf der Galopprennbahn Iffezheim endet mit einem „Super Sunday“. Der kommende Sonntag (4. September) bietet zehn Rennen mit zahlreichen echten Highlights, den beliebten „Longines Prize for Elegance“ und viel Prominenz. Der erste Start ist für 13.20 Uhr angesetzt.
Absoluter Höhepunkt ist der 144. Longines Grosser Preis von Baden (Start 16.40 Uhr), ein Gruppe 1-Rennen über 2.400m. Der achte Lauf der neuen Rennserie German Racing Champions League ist mit einem Preisgeld von 250.000 Euro dotiert, 150.000 Euro gibt es allein für das Siegerteam. Das Rennen ist mit elf Startern hochklassig und international besetzt, denn es laufen Spitzenpferde aus Deutschland, England, Frankreich und Tschechien. Favorit bei RaceBets ist der englische Gast Dylan Mouth (45:10). Es ist das wichtigste internationale Rennen in Deutschland. Der Gewinner erhält Einladungen für den Breeders‘ Cup Turf in den USA und den Japan Cup. In den Siegerlisten des seit 1858 ausgetragenen Grossen Preis finden sich drei Pferde, die anschließend den Prix de l’Arc de Triomphe gewonnen haben: Carroll House, Marienbard und Danedream.
Zweiter sportlicher Höhepunkt ist das 143. Steinhoff Zukunftsrennen (15.10 Uhr), ein mit 55.000 Euro dotiertes Gruppe 3-Rennen über 1.400m für zweijährige Pferde. Acht Pferde laufen. Weitere sportliche Highlights sind der Escada Cup (14.30 Uhr), ein mit 25.000 Euro verbundenes Listenrennen für Stuten über 1.800m, und der Preis des Badischen Tagblatts, ein Ausgleich I über 2.000m. Preisgeld 22.500 Euro. Daneben gibt es zahlreiche überdurchschnittlich hoch dotierte Handicaps. Im Bernhard Berghaus Gedächtnispreis (Ausgleich IV, 1.800, 20.000 Euro) wird die „Wettchance des Tages“ mit einer Garantieauszahlung von 44.444 Euro ausgespielt.
Die Nationalhymne kommt A capella
Am Sonntag wird der beliebte „Longines Prize for Elegance“ gekürt. An prominenten Gästen werden die Schauspielerinnen Mariella Ahrens und Collien Ulmen-Fernandes, „Let’s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse sowie Handballspieler Patrik Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) erwartet. Aus der Politik sind die Bundestagsabgeordneten Gabriele Katzmarek und Kai Whittaker sowie der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf. Nach dem Grand Prix gibt es eine Premiere: Die Berliner Mezzosopranistin Luise von Garnier wird die Nationalhymne des Siegerteams A capella singen.
Die Starter im 144. Longines Grosser Preis von Baden
1 Dylan Mouth 5 Jahre alter Hengst, trainiert von Marco Botti in England. Reiter ist Andrea Atzeni.
2 Guignol 4 H (Jean-Pierre Carvalho / Filip Minarik) –  Carvalho hat das Rennen 2014 einmal gewonnen; Minarik drei Mal: 2006, 2010 und 2014
3 Iquitos 4 H (Hans-Jürgen Gröschel / Ian Ferguson)
4 Meandre 8 H (Arslangirey Shavuyev / Fabrice Veron) – Veron hat im Vorjahr gewonnen
5 Tiberian 4 H (Alain Couetil / Thierry Jarnet)
6 Wasir 4 H (Andreas Wöhler / Michael Caddedu) – Wöhler hat 2013 und 1991 gewonnen
7 Nightflower 4 Stute (Peter Schiergen / Andrasch Starke) – Schiergen hat sechs Mal gewonnen – 1998, 1999,  2007, 2008, 2011 und 2012; Starke hat vier Siege – 2000, 2007, 2011 und 2012
8 Boscaccio 3 H (Christian Sprengel / Dennis Schiergen)
9 Dschingis Secret (Markus Klug / Adrie de Vries) – de Vries hat 2009 gewonnen.
10 Pagella 3 S (Jens Hirschberger / Alexander Pietsch)
11 Serienholde 3 S (Andreas Wöhler / Eduardo Pedroza) – Wöhler hat 2013 und 1991 gewonnen; Pedroza 2013

Quelle: Presse Baden Racing

Eurocheval ist internationale Pferdehochburg

Offenburg. Die Eurocheval verwandelte vom 20. bis 24. Juli 2016 das gesamte Messegelände Offenburg in ein riesiges Pferdeland. Süddeutschlands größte Pferdemesse findet seit 1976 alle zwei Jahre als Kombination aus Open-Air und Indoor-Veranstaltung statt.

428 Aussteller und namhafte Gestüte präsentierten Produkte und Dienstleistungen rund ums Pferd in seiner ganzen Bandbreite. 41.203 Besucher nutzten die Eurocheval, um einzukaufen und sich beraten zu lassen. Der Anteil ausländischer Besucher war auch in diesem Jahr wieder über 30%. Aufgrund der geografischen Lage Offenburgs überwiegend aus Frankreich und der Schweiz.  

Vom American Quarter Horse, über das Bayerische Warmblut und die Pura Raza Espanola bis hin zum Trakehner. Insgesamt rund 500 Pferde aus über 40 Pferderassen zeigten eine große Vielfalt auf der Eurocheval. Eigens für die Eurocheval entwickelte das Haupt- und Landgestüt Marbach eine Choreografie für die Euroquadrille. Die Quadrille wurde in Offenburg vom Schweizer Nationalgestüt Avenches, dem Haupt- und Landgestüt Marbach sowie dem Staatsgestüt Sieraków aus Polen einstudiert und dem begeisterten Publikum im Ring Mitte vorgeführt.

Täglich erwartete die Besucher in vier Vorführringen ein vielseitiges Programm, von der TOP-Schau über die Rassepräsentation bis hin zu Westernvorführungen. Erstmals in diesem Jahr war der Besuch der TOP-Schau bereits im Eintrittspreis inbegriffen. Passend dazu wurden die Tribünenkapazitäten am Ring Mitte um 500 Plätze auf insgesamt 2.400 ausgebaut.

Der Samstagabend gehörte der renommierten Gala-Schau mit unterschiedlichen Show-Acts, die bereits Wochen vor der Eurocheval ausverkauft war. Ein Programmhighlight stellte der international bekannte Pferde-Künstler Vincent Liberator aus der Provence dar, der die hohe Schule der Dressur zeigte. Ein weiterer Top Act der Gala-Schau war das Tra-Volta Showteam aus Leipzig. Daniel Kaiser zählt seit Jahren zur deutschen Voltigier-Elite. Als Mitglied des Bundes-A-Kaders hat er internationale Turniere gewonnen und steht auf Rang drei der Weltrangliste. Mit einem zehnköpfigen Team inszenierte Kaiser für die Gala-Schau ein aufregendes Piratenabenteuer.

Ein Herzstück der Eurocheval stellt der Sternritt der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer des Landesverbandes Baden-Württemberg (VFD) dar. Am Samstag der Eurocheval wurden die Wanderreiter durch die Vorsitzende Martina Neuscheler geehrt. Dabei erhielt Tatjana Pittroff, die vor 44 Tagen in Kiel ihren Ritt zur Eurocheval startete, den Preis in der Kategorie Einzelreiter. In der Gruppenwertung erhielt Anja Stechele die Goldauszeichnung für ihren Ritt aus Tschechien zur Eurocheval. Unter den Fahrern belegte Anja Fieweger den ersten Platz mit einer Gesamtdistanz von 328 km. Neu in diesem Jahr war der Sonderpreis, den Thomas Viehweg aus Straubenhardt erhielt. Viehweg hat sich kurzentschlossen mit zwei Ziegenböcken anstelle von seinem Pferd auf den Weg nach Offenburg gemacht und wurde schnell zum Publikumsliebling.

Die nächste Eurocheval findet vom 25. bis 29. Juli 2018 wieder bei der Messe Offenburg statt.
Weitere Informationen zur Eurocheval finden Sie unter www.eurocheval.de